Goldfisch
Ja, sehr einfallsreich. Ich weiß.
Sehr gestresst melde ich mich nach etwa einem Monat wieder. Ich war ziemlich viel unterwegs, hab viel unternommen, war selten zuhause und hab letztens meinen 17. Geburtstag gefeiert. Obwohl ich mich nicht an alle meine 17. Geburtstage erinnern kann, bin ich mir ziemlich sicher, das dies der beste bis jetzt war.
Außer vielen anderen Dingen, bekam ich auch einen Goldfisch geschenkt [was bestimmt keine gute Idee von ihnen war, denn bei mir überlebt nicht mal eine Pflanze], was eigentlich nur ein Gag sein sollte. Komischerweise freute ich mich total darüber C: Naja egal, wir nannten ihn Theodor und werden ihm in denn nächsten paar Tagen ein Weibchen dazukaufen, damit er nicht ganz alleine Kreise in seinem Glas schwimmen muss. Haaach, die Liebe.
Ich hab ein letztens einen sogenannten "Slam-Text" gefunden, denn ich richtig toll fand, weshalb ich euch den zusammen mit Theodorbildern zeigen werde.
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"Es schwimmt ein kleiner Goldfisch im Kreis in seinem Glas.
Und während er seine Welt entdeckt, hat er wohl durchaus Spaß.
Er sieht sich um und merkt genau, dass er die Welt versteht.
Dabei merkt der kleine Goldfisch nicht, was ihm hinterm Glas entgeht.
Der kleine Goldfisch kennt das Leben. Der Knackpunkt jedoch ist,
dass er das alles drei Sekunden weiß und dann wieder vergisst.
Aber angenommen sein Fischgehirn könnte auch auf Langzeit funktionieren,
dann könnte er ohne Mühe die Welt auch hinter dem Glas inspizieren.
Wenn er nichts vergessen würde, würde er folgendes sehen:
Er sieht Menschen hinter Glas gefangen. Sieht wie sich einer entfernt und sich immer wieder nähert.
Fragt sich, wie's wohl für sie ist, gefangen zu sein, und er denkt stolz:" Ja, ich bin schon beneidenswert."
Komisch, wie sie die ganze Zeit ihre Verpackung aufwerten wollen und dann sagen, wie wichtig ihnen innere Werte sind.
Und komisch, wie Menschen ihre Gesichter anmalen, um natürlich auszusehen.
Und komisch, wie sie sich mit anderen Menschen vergleichen, um zu beweisen, dass sie nicht gut sind, um dann darüber traurig zu sein.
Und er findet die Menschen schon auch verrückt.
Verrückt, wie sie vor einem Fernseherkasten sitzen und anderen Menschen beim Leben zugucken, obwohl sie wissen, dass es nicht echt ist.
Und verrückt, wie sie in einer Gruppe zu lauten Geräuschen auf und ab hüpfen.
und verrückt, wie sie Angst haben zu sagen, dass sie jemanden mögen, weil sie Angst haben, nicht zurückgemocht zu werden."
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Wenn er wüsste, was er wissen könnte von dem, was hinterm Glas abgeht.
Ich finde den Text ziemlich gut und er regt zum nachdenken an. Eigentlich sind wir Menschen schon ziemlich komisch.
Wir sitzen vor unseren Laptops, Fernsehern, Smartphones und kriegen nicht mit wie unser Leben an uns vorbeizieht. Wir sollten rausgehen, es genießen und leben. Wer weiß was morgen passiert.
Soudala, ich hab euch wieder mit einem Gedichtlein, oder was auch immer das war, überhäuft und ich bin mir sicher, das euch sowas besser gefällt, als einer meiner zusammen geschnipselten und unprofessionellen Texte, haha. c:
Schönen Nachmittag euch noch und ich hoffe ich finde in den nächsten paar Tagen bald wieder die Zeit etwas zu schreiben, auch wenn ich zurzeit keinen blassen Schimmer habe, über was ich schreiben und was euch interessieren könnte.
Eure Very
Oh wie süß! Du machst dir echt tolle Gedanken!
AntwortenLöschenIch habe dich übrigens für den liebsten Award nominiert! -> http://vanillewelt.blogspot.de/
Daher würde ich mich sehr freuen wenn du die Fragen beantworten würdest, da mir dein Blog wirklich gefällt :)
Alles Liebe, Salo
Danke, aber der Text is ja nicht von mir :)
LöschenJa ich habs schon gesehen. Ich beantwort dir deine Fragen natürlich gerne!
Ouh danke C:
liebe grüße, Very
Tolle Bilder& der Text ist echt sehr sehr schön. Er regt wirklich zum nachdenken an, ich hatte leicht Tränen in den Augen..
AntwortenLöschenliebe grüße, Leonie.
brthlss.blogspot.de
Danke, danke, danke C:
LöschenOh.. :) Das Original Gedicht ist noch soviel länger und wirklich sehr schön.
liebe grüße zurück, Very